Die deutsche Politik kommt den deutschen Fans entgegen und beschloss Ausnahmeregelungen während der WM.
Von Sebastian Koch
Eine Fußball-WM ohne Public Viewing? Spätestens seit dem Sommermärchen 2006 ist das für deutsche Fußballfans unvorstellbar. Und auch trotz der späten Anstoßzeiten während der in knapp einem Monat beginnenden Weltmeisterschaft in Brasilien darf auf Partymeilen in Deutschland bis spät in die Nacht mit der deutschen Mannschaft mitgefiebert und mitgezittert werden.
Der Bundesrat genehmigte am Freitag eine Ausnahmeregelung und billigte Großleinwandverastaltungen auch nach 22 Uhr. In Ausnahemfällen könne sogar über eine Public-Viewing-Veranstaltung für Spiele nach Mitternacht entschieden werden, beschlossen die Landersvertreter.
Langes Aufbleiben während der WM
Auf Grund der großen Zeitverschiebung beginnen knapp die Hälfte der 64 WM-Spiele erst um oder nach 22 Uhr deutscher Zeit. So beginnt unter anderem das Eröffnungsspiel
zwischen Brasilien und Kroatien am 12. Juni und auch das dritte Gruppenspiel der Gastgeber erst um 22 Uhr. Gruppenspiele anderer Nationen werden sogar teilweise erst um Mitternacht oder um 3 Uhr
MESZ angepfiffen. Ob und wie oft auch bei Spielen ohne deutsche Beteligung Fameilen nach 22 Uhr Uhr geöffnet sein werden, soll kurzfristig entschieden werden. Die deutsche Mannschaft spielt in
der Gruppenphase gegen Portugal und die USA um 18 Uhr, gegen Ghana um 21 Uhr.
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